Abschieds-Cocktail, Abschieds-Party, Abschiedsrede…..

Mir wird ganz komisch. Es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass diese unglaubliche Reise zu Ende geht. 
Gestern Abend war italienischer Abend im Speisesaal, es wurde getanzt, gesungen, ein fröhlicher Abend. Kapitän Sinisi hat einen Abschieds-Cocktail spendiert und ist mit seinen Offizieren winkend durch die Tischreihen gegangen. 

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Heute Abend hat Kapitän Pietro Sinisi mit seinen Offizieren noch mal zum Arrivederci-Cocktail eingeladen. Es war natürlich wieder allerliebst, wie er deutsch gesprochen hat. Bei keiner anderen Sprache, französisch, spanisch oder englisch hat er während des Redens und am Ende der Rede so tosenden Applaus bekommen wie bei der deutschen Rede.


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Spät am Abend gab es eine große Party, die Besatzung hat Tänze vorgeführt, es gab Musik und Tanz. Ich war nicht dort

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Heute ist ein sonniger Tag, kühl und windig. War mit Marianne zum Vortrag über die Ausschiffung in Savona. Anschließend sind wir im Buffetrestaurant gesessen und haben etwas getrunken und gequatscht. 

Gegen 15.00h sind wir auf Deck 9, wir haben die Straße von Messina passiert, die Messina in Sizilien von Reggio in Kalabrien trennt.

Kalabrien 


Sizilien 


Die Koffer sind fast fertig gepackt. 


Morgen haben wir einen ganztägigen Ausflug nach Rom, in der Nacht, um 1.00 Uhr werden die Koffer abgeholt und in Savona ins Terminal gebracht.

Was mir den Abschied von der Weltreise und vom Schiff unheimlich versüßt, ist, dass Steffen und Keno mich in Savona am Hafen abholen. Ich freue mich unglaublich auf die beiden.

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Mein Abendessen: Caesar Salat mit gegrilltem Hühnchen, Pilz-Cappuccino, Schweinefilet in Bauchspeck mit Gorgonzolasauce und Röstkartoffeln, frisches Obst 

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Abendprogramm: Bauchredner 

Salalah, Oman

Salalah ist die Hauptstadt des Gouvernements Dhofor und hat 100.000 Einwohner. Entlang der Wasserläufe der Region wachsen Frankincense-Bäume, aus dessen kostbarem Gummiharz Weihrauch gewonnen wird.


Um 9.00 Uhr habe ich mich mit Marianne, Silvia, Werner und Wolfgang getroffen. Wir haben gemeinsam das Schiff verlassen und sind bei brütender Hitze mit dem Shuttlebus zum Hafenausgang gefahren. 

Dort standen viele Taxen und haben wild gestikulierend um Preise gefeilscht. Was gibt es in der 25km entfernten Stadt zu sehen? Eine große Moschee, nein danke, hatten wir keine Lust, einen Souk, nein auch nichts bei der fast unerträglichen Hitze, eine Ausgrabungsstätte, nein auch nicht. Sonst gibt es nichts. Also Strand? Werner hat gesagt, Strand? Nein! Er ist wieder zurück zum Schiff. Wir vier sind dann etwas vom Hafen weg und haben ein Taxi gefunden, das uns ins Hilton Hotel an den Strand gefahren hat.

Hilton-Hotel


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Wolfgang ist wieder ganz forsch und freundlich grüßend durchs Hotel zum Strand gegangen, wir drei Mädels hinterher. Hier liegen wir nun, unter einem Sonnenschirm, auf super bequemen Liegen. Marianne und ich sind ins Meer schwimmen gegangen und duschen uns ganz am Rande der Pool-Anlage kurz ab. Silvia und Wolfgang sind da dreister und paddeln im Pool. 😀😀Noch hat uns keiner verscheucht oder ist gekommen, die 30€ pro Person für die Tageskarte zu kassieren. 3 Stunden sind wir schon hier, zwei möchten wir noch bleiben, ehe uns das Taxi wieder abholt.

Pünktlich war das Taxi da, hat uns noch auf einen Hügel mit schöner Aussicht gefahren, dann sind wir zurück zum Schiff.

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Von der Landschaft her hat es mir gar nicht gefallen, alles staubig, Berge werden abgegraben, Straßen gebaut, eigentlich eine riesige Baustelle.

Wir legen erst um 23.30h ab. Hier kann man überhaupt nicht raus oder etwas trinken gehen.

Wir treffen uns nach dem Abendessen an Deck und genießen die bis dahin hoffentlich etwas abgekühlte Luft.

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Mein Abendessen: gemischter Salat, Tortellini in Brühl, Lachs mit Kräuterkruste mit Gemüse und Kartoffeln, frisches Obst 

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Abendprogramm: Tausend und eine Nacht des Lawrence von Arabien